Was mit deinen Fotos passiert,
in einfachen Worten.
Du lädst Fotos deines Tieres zu einem Dienst hoch, den du nicht kennst, damit eine KI daraus Porträts erstellt. Auf diesen Fotos ist selten nur das Tier — meistens auch deine Wohnung, manchmal deine Hand, dein Kind, dein Sofa. Das ist eine berechtigte Frage, und sie verdient eine konkrete Antwort statt eines Vertrauensversprechens.
Kurz gesagt
Deine hochgeladenen Fotos und die daraus erstellten Bilder werden 30 Tage nach Lieferung deiner Galerie automatisch gelöscht, auf Wunsch auch früher. Sie werden nicht zum Training von Modellen verwendet, nicht verkauft und nicht für Werbung genutzt. Für die Bilderstellung werden sie an OpenAI in den USA übermittelt, gestützt auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission.
Wer hier eigentlich verantwortlich ist
PetPhotos wird von einer einzelnen Person betrieben, mit Namen und ladungsfähiger Anschrift im Impressum. Das ist kein Marketingargument, sondern der praktische Unterschied zwischen einem Auskunftsersuchen, das eine Antwort bekommt, und einem Kontaktformular ins Nichts.
Erhoben wird dabei sehr wenig: deine E-Mail-Adresse, die Fotos, die du hochlädst, die daraus erstellten Bilder, optional Tierart und Rufname deines Tieres und die Zahlungs-Metadaten von Stripe. Keinen Namen, keine Anschrift, keine Telefonnummer — es sei denn, du schreibst sie uns selbst in eine E-Mail.
Warum das auch bei Tierfotos Datenschutz ist
Ein Hund ist keine betroffene Person im Sinne der DSGVO, und ein Foto von ihm allein wäre kein personenbezogenes Datum. Nur: So werden diese Fotos nicht gemacht. Auf einem Bild vom eigenen Tier sind fast immer die eigene Wohnung, das eigene Auto, der eigene Garten zu sehen, oft eine Hand, ein Arm, ein Gesicht im Hintergrund — und das sind personenbezogene Daten, deine und die anderer Leute.
Deshalb behandeln wir jedes hochgeladene Foto so, als wäre eine Person darauf: gleiche Rechtsgrundlage, gleiche Verschlüsselung, gleiche Löschfrist, gleiche Auskunftsrechte. Und deshalb steht in den AGB, dass du für Personen, die erkennbar mit im Bild sind, deren Einverständnis brauchst. Der praktische Rat ist einfacher als die Rechtslage: Lade Fotos hoch, auf denen dein Tier groß und andere Menschen klein sind. Das ist ohnehin das bessere Ausgangsmaterial.
Wohin deine Bilder gehen
Das ist der Teil, den die meisten Anbieter überspringen. Deine Fotos verlassen den europäischen Wirtschaftsraum, weil das Bildmodell, das die Porträts erstellt, von OpenAI in den USA betrieben wird. Es gibt hier keine Version dieses Dienstes, bei der die Bilder Europa nicht verlassen, und wir behaupten auch nicht das Gegenteil.
Für diese Übermittlung stützen wir uns auf die von der Europäischen Kommission genehmigten Standardvertragsklauseln beziehungsweise auf die Zertifizierung des jeweiligen Anbieters nach einem anerkannten Angemessenheitsrahmen. Wenn dir das nicht reicht, ist das eine legitime Entscheidung — dann ist ein Fotostudio bei dir um die Ecke der richtige Weg, und diese Seite hat ihren Zweck erfüllt.
| Anbieter | Zweck | Standort |
|---|---|---|
| Stripe | Zahlungsabwicklung | USA / EU |
| OpenAI | Bilderstellung (Bild-API) | USA |
| Cloudflare R2 | Verschlüsselte Bildspeicherung | Weltweites CDN |
| Vercel | Webhosting und Infrastruktur | USA / EU |
| Resend | Versand transaktionaler E-Mails | USA |
| Vercel Postgres | Bestelldatenbank | USA / EU |
Wie lange die Bilder bleiben
Hochgeladene Fotos und erstellte Bilder werden 30 Tage nach Lieferung deiner Galerie automatisch gelöscht. Das ist kein Aufräumversprechen für irgendwann, sondern die Frist, nach der auch dein Galerie-Link nicht mehr funktioniert.
Bei einer kostenlosen Vorschau, aus der keine Bestellung wird, sind es sieben Tage statt dreißig. Willst du früher löschen lassen, reicht eine E-Mail an hello@petphotos.studio mit der Adresse, unter der du bestellt hast. Zahlungs-Metadaten bleiben so lange, wie es Handels- und Steuerrecht verlangt (in der Regel sieben Jahre), E-Mail-Adressen zu abgeschlossenen Bestellungen zwei Jahre, technische Protokolle bis zu 90 Tage.
Lade deine Bilder also herunter, sobald du sie bekommst, und zwar alle, die du behalten willst. Der Link ist eine Lieferung, kein Archiv — und wir können ein Bild nach der Löschung nicht wiederherstellen. Das ist die eine Stelle, an der wir lieber unbequem deutlich sind als freundlich unklar: Wer ein Tier fotografiert, das es vielleicht nicht mehr lange gibt, soll nicht in dreißig Tagen feststellen, dass er sich auf uns verlassen hat.
Was nicht passiert
Deine Fotos werden nicht zum Training von Modellen verwendet — weder von uns noch, nach dessen eigenen Angaben zur API, von OpenAI, sofern dem nicht ausdrücklich zugestimmt wird. Wir verkaufen keine Daten. Wir verwenden weder deine hochgeladenen Fotos noch die erstellten Bilder für Werbung oder Marketing, auch nicht als Beispielbilder auf dieser Website: Jedes Beispiel, das du hier siehst, ist eigens dafür erstellt worden.
Und es gibt kein Konto, das du anlegen musst. Der Zugang zu deiner Galerie läuft über einen unratbaren Link, den nur du bekommst; die Galerieseiten sind für Suchmaschinen und KI-Crawler gesperrt.
Deine Rechte, praktisch
Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch — die Rechte aus der DSGVO gelten hier wie überall. Der Weg dahin ist in diesem Fall aber besonders kurz: eine E-Mail an hello@petphotos.studio, beantwortet von der Person, die den Dienst betreibt.
Die vollständige, rechtlich maßgebliche Fassung steht in der Datenschutzerklärung. Diese Seite ist die verständliche Zusammenfassung davon; wo beide auseinandergehen, gilt die Datenschutzerklärung.
Quellen
- OpenAI — How we use your data(öffnet in neuem Tab)
Angaben von OpenAI, dass über die API übermittelte Daten nicht zum Training der Modelle verwendet werden, sofern dem nicht ausdrücklich zugestimmt wird. Abgerufen am 20. August 2026.
Preise und Angaben ändern sich. Alles hier Zitierte wurde am 31. August 2026 gegen die verlinkten Seiten geprüft. Wenn dir etwas Veraltetes auffällt, schreib uns.